Trauma, Traumafolgestörungen & Traumapädagogik

Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung sind häufiger belastenden und potenziell traumatisierenden Lebensumständen ausgesetzt und erleben daher auch öfter traumatische Situationen als der Durchschnitt der Bevölkerung. Daraus entstehende Traumafol­gestörungen können sich in ganz unterschiedlichen Verhaltensweisen zeigen. Diese stellen nicht nur für die Betroffenen selbst eine grosse Herausforderung und hohe Belastung dar, sondern auch für das gesamte Umfeld und die begleitenden Fachpersonen. Denn Traumafol­gestörungen zeichnen sich oft durch ihre Unkontrollierbarkeit, Intensität und Unmittelbarkeit aus.

Inhalt
  • Trauma/Traumafolgestörungen: Es werden ausgewählte Grundlagen der Psychotraumatologie vermittelt. Dabei wird auf die Besonderheiten einer Traumatisierung und Traumafolgestörungen von Personen mit kognitiver Beeinträchtigung eingegangen.
  • Traumapädagogik: Bietet vielfältige Methoden sowie einen verstehensorientierten Ansatz, um eine traumasensible Begleitung und Stabilisierung potenziell traumatisierter Personen zu unterstützen. Zudem legen traumapädagogische Konzepte grossen Wert auf die Gesundheit und Handlungssicherheit der Mitarbeitenden.
Zielpublikum Fachpersonal mit Begleitungs- und Betreuungsfunktion (Produktion und Wohnen)
Ziele Die Teilnehmenden
  • erlangen Grundkenntnisse über Entstehung und Verlauf eines Traumas und möglichen Traumafolgestörungen
  • sind sensibilisiert für die Einfluss- und Risikofaktoren bei Personen mit Beeinträchtigung
  • kennen die traumasensible Haltung aus der Traumapädagogik und Massnahmen zur psychischen Stabilisierung von traumatisierten Menschen im Alltag
  • wissen um die Wichtigkeit der eigenen Stabilität und Handlungssicherheit in der Interaktion mit Personen mit Traumafolgestörungen
Hinweise
 
Zeitgutschrift Beteiligungsgrad Brändi: 100%

Kursdaten

Code Daten Ort Plätze frei
Tra-1000 Mi 04.11.2026 (08:30 - 16:30 Uhr)
Produktion Kriens 0 In Warteliste eintragen